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Shri Mataji Nirmala Devi

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Born of a royal dynasty, as a child she conferred with Mahatma Gandhi while living in his ashram, became a medical student and freedom fighter, was an adored mother, grandmother, great-grandmother and the wife of a distinguished diplomat who himself was decorated by presidents of numerous countries and knighted by the Queen of England. Beyond all this, and once her daughters were grown and settled, she embarked on an even more extraordinary mission. Shri Mataji was born to Christian parents in India. She knew from very early on that she had a unique spiritual gift which she felt should be made available to everyone. And so it was that in 1970 she founded Sahaja Yoga Meditation. She discovered a unique process of Self Realization through which people could easily achieve the peace of a true and lasting meditative state. She charged no money, insisting that Self Realization was everyone’s birthright, with no distinction of religion, race or social circumstance. She said, “There can be no peace in the world until there is peace within.”For the next forty years, Shri Mataji continuously travelled the globe teaching meditation. She was a loved and loving spiritual leader, acclaimed public speaker, gentle guide, philanthropist, Nobel Peace Prize nominee and recipient of numerous awards and commendations worldwide. Extending her care and compassion ever further, she established a holistic health and research centre in Mumbai, a home for destitute women and children in Delhi and an international Music Academy in Vaitarna to promote classical music and arts. Although at birth she was named Nirmala, meaning ‘Immaculate,’ she eventually came to be known as Shri Mataji Nirmala Devi - respected Mother. Millions of people have learned how to awaken and benefit from their inner spiritual power through Sahaja Meditation. Meditation centres have been established in more than ninety-five countries, where volunteers teach her techniques free of charge. Shri Mataji Nirmala Devi passed away peacefully on 23rd February, 2011 in Genoa, Italy, aged 87. H.H. Shri Mataji Nirmala Devi is survived by her husband, Sir C.P. Srivastava, daughters Kalpana and Sadhana, grandchildren and great-grandchildren, and her worldwide family of thousands of followers. She was laid to rest in India.

Source: http://shrimataji.org/media/documents/press-downloads/shri-mataji-nirmala-devi-short-biography-and-awards.pdf

for more information check http://shrimataji.org or https://www.sahajayoga.org

Das subtile System

 

Das subtile System ist das Instrument des Yoga. Es wird in zahlreichen Überlieferungen als "Lebensbaum" beschrieben. Es ist das feinstoffliche System, dass unsere gesamte körperliche, emotionale, mentale und spirituelle Existenz reguliert und bestimmt. Somit wirkt es sich " in gutem oder weniger gutem Zustand " auf alle Ebenen unseres Seins aus.

Das subtile System besteht im Wesentlichen aus Energiezentren (Chakren) und Energiekanälen (Nadis) und bildet die Grundlage unseres Nervensystems. Durch die Selbstverwirklichung können wir die verschiedenen Zustände unseres subtilen Systems bewusst wahrnehmen. Ist es einmal erweckt, beginnt man die Chakren

bewusst im Körper und auch auf den Händen zu spüren. Die verschiedenen Teile der Hand (Handwurzel, Handinnenfläche und Finger) spiegeln den Zustand der Chakren wieder.

Je tiefer unsere Meditation wird, desto klarer erkennen wir den Zustand unseres Systems und können dementsprechend Blockaden in den Chakren und Nadis lokalisieren. So erhalten wir durch die Sahaja Yoga Technik ein wunderbares Instrumentarium zur Selbsterkenntnis. Durch einfache Meditations- und Reinigungstechniken kann der Zustand des subtilen Systems verbessert und harmonisiert werden.

 

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Chakras

Die sieben Hauptenergiezentren oder Chakren sind entlang der Wirbelsäule angeordnet, wirken auf die entsprechen Hauptnervenplexen in unserem Körper und durch diese auch auf die zugehörigen Organe. Die Chakren spiegeln auch bestimme Emotionen, Prinzipien und Qualitäten wider:

1. Mooladhara Chakra: Os Sacrum; Qualität: Unschuld, Weisheit

2. Swadistana Chakra: Unterleib; Qualität: Kreativität, Reines Wissen

3. Nabhi Chakra: Bauch; Qualität: Zufriedenheit, Großzügigkeit, Rechtschaffenheit, Meisterschaft

4. Herz (Anahata) Chakra: Herz/Lunge; Qualität: Liebe, Mitgefühl, Freude, Vertrauen, Sicherheit

5. Vishuddhi Chakra: Hals; Qualität: Kollektivität, Kommunikation, Zeugenschaft

6. Agnya Chakra: Stirn; Qualität: Vergebung, Gedankenfreiheit, Demut

7. Sahasrara Chakra: Kopfscheitel; Qualität: Integration, Friede, Verbindung mit dem Göttlichen, Meditation

Je besser der Zustand der Chakren, desto mehr können wir diese positiven Qualitäten in allen Aspekten unseres Lebens verwirklichen und strahlen diese durch unsere Persönlichkeit und unseren Charakter aus und.

Durch regelmäßige Meditation verbessert sich der Zustand des subtilen Systems und die Energie der Kundalini kann ungehindert fließen.

Die drei Nadis

 

Die drei Nadis entsprechen Hauptenergiekanälen im Menschen, durch welche subtile Energie fließt. Sie spiegeln drei grundsätzlichen Zustände der Existenz - die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft - wider.

Ida Nadi: Der linke Kanal (Mondkanal) steuert unsere Wünsche und Emotionen, erzeugt Erinnerungen und Konditionierungen und speichert die Vergangenheit. Er repräsentiert den Bereich der menschlichen Psyche. Er birgt die weiblichen Yin-Qualitäten wie Güte, Empfänglichkeit, Hilfsbereitschaft und Intuition und formt das Superego auf der rechten Seite des Gehirns.

Pingala Nadi: Der rechte Kanal (Sonnenkanal) steuert unseren physischen

Körper und Intellekt, unsere Gedanken und Pläne für die Zukunft. Hier finden sich männliche Yang-Qualitäten wie Tatkraft, Aktivität, rationales und logisches Denken. Er formt das Ego auf der linken Seite des Gehirns.

Sushumna Nadi: Der zentrale Kanal kontrolliert über die Chakren die Funktionen der Organe (größtenteils Funktionen des parasympathischen Nervensystems) und steuert autonome Funktionen wie Atmung und Herzschlag. Er dient als Kanal für die Kundalini und ist verantwortlich für unsere Evolution. Der Sushumna ist für den spirituellen Menschen der Bedeutendste. Seine Energie kann erst dann wirken, wenn die beiden anderen Kanäle im Gleichgewicht sind. In der Meditation werden durch die Kundalini die beiden äußeren Kanäle ausbalanciert und der mittlere Kanal gestärkt.

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Kundalini

Die Kundalini ist eine weibliche mütterliche Energie. Sie ist die Reflexion der Adi Shakti, der weiblichen göttlichen Energie im Menschen und existiert in den meisten in potentieller Form. Sie ruht aufgerollt in dreieinhalb Windungen im Kreuzbein (os sacrum) und wartet darauf erweckt zu werden.

Nur eine Person mit erweckter Kundalini kann einer anderen Person die Kundalini erwecken. Diese steigt dann spontan (sahaja) durch den Sushumna Nadi (Zentralkanal) auf und vereinigt sich im Sahasrara mit dem Atma. Das Aufsteigen der Kundalini ist ein natürlicher Vorgang, der weder durch Willensanstrengungen, Fanatismus, tantrische Praktiken oder andere Manipulationen erzwungen werden kann. Es ist vielmehr ein Akt der Gnade der Natur an uns Menschen.

Die aufgestiegene Kundalini wird dann als kühle Brise über dem Scheitel und auf den Händen spürbar. Dieses Phänomen wurde in Indien Paramchaitanya genannt, im Alten Testament wird von Rhu, der 'Kühlen Brise des Heiligen Geistes' gesprochen. Sie wird oft in Form einer Schlange oder Spirale dargestellt.

Die Kundalini ist eine mütterliche Urkraft, deren Aufgabe es ist, unser subtiles System zu schützen, zu reinigen, zu nähren und die potentiellen Qualitäten der Chakras durch uns zur vollen Entfaltung zu bringen. Dies geht einher mit einem Zustand inneren Friedens und innerer Freude und Gedankenfreiheit.